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	<title>Alles für den Kunden Archive - Brain!Active UnternehmerBeratung</title>
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		<title>Im Notfall muss Du dasein</title>
		<link>https://brain-active.com/im-notfall-musst-du-dasein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrich Welzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Sep 2021 09:17:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kritik an Beratungsqualität oder Chance zur Verbesserung? https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:6828243831645978624/ Für 99% meiner angesprochenen Kunden war so eine offene Qualitätskontrolle Neuland, was sie aus ihren Unternehmen nicht kannten und dieses Konzept begeistert [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://brain-active.com/im-notfall-musst-du-dasein/">Im Notfall muss Du dasein</a> erschien zuerst auf <a href="https://brain-active.com">Brain!Active UnternehmerBeratung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Kritik an Beratungsqualität oder Chance zur Verbesserung?</h4>
<p>https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:6828243831645978624/</p>
<p>Für 99% meiner angesprochenen Kunden war so eine offene Qualitätskontrolle Neuland, was sie aus ihren Unternehmen nicht kannten und dieses Konzept begeistert mitgenommen haben.</p>
<h4>Die neun wichtigsten Punkte, die ich für mich mitgenommen habe:</h4>
<ul>
<li>Hör auf zu Jammern; arbeite an Lösungen!</li>
<li>Arbeite an Deiner Performance, so wie es jeder Sportler macht!</li>
<li>Ru</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Kritik als Chance</title>
		<link>https://brain-active.com/kritik-als-chance/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrich Welzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2020 12:24:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kritik an Beratungsqualität oder Chance zur Verbesserung? Wie immer, wenn es Kritik an der Beratungsqualität einzelner Beratungshäuser, Beraterinnen und Berater gibt, wird mit Händen und Füßen versucht die Kritik abzuwehren, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://brain-active.com/kritik-als-chance/">Kritik als Chance</a> erschien zuerst auf <a href="https://brain-active.com">Brain!Active UnternehmerBeratung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Kritik an Beratungsqualität oder Chance zur Verbesserung?</h4>
<p>Wie immer, wenn es Kritik an der Beratungsqualität einzelner Beratungshäuser, Beraterinnen und Berater gibt, wird mit Händen und Füßen versucht die Kritik abzuwehren, Ausreden zu finden, warum das alles nicht wahr ist, bis hin zu Diffamierungen des Kritikers.</p>
<p>Klar, Pauschalierungen sind bitter für die Beraterinnen und Berater die eine fachlich gute Beratung abliefern.</p>
<p>In einem Fachbeitrag wird über das schlechte Ergebnis, der von der <a href="https://www.procontra-online.de/artikel/date/2020/12/absurder-finanztest-zur-versicherungsberatung/">Verbraucherzentrale durchgeführten 32 Beratungen</a> geschrieben, die alles andere als ein gutes Aushängeschild für die Finanzdienstleistungsbranche sind. Die hier angeführten Argumente der Gegenrede mögen zum Teil ihre Berechtigung haben, wir sehen jedoch, dass selbst  85.000 positive Bewertungen nicht vor schlechten Testergebnissen und Beratungen schützen.</p>
<p>Das Grundproblem ist seit 40 Jahren bekannt, und hat schon in der Vergangenheit zu vernichtender Kritik in der Presse geführt hat, wie hier drei Beispiele aus den letzten fünf Jahre exemplarisch zeigen:</p>
<ul>
<li>Finanzberater genießen kaum mehr Vertrauen als fliegende Rolex-Händler am Strand (Spiegel 13.07.2015)</li>
<li>Versicherungsvertreter erreicht beim Image-Ranking den Tiefpunkt. Kein anderer Beruf genießt ein so geringes Ansehen wie diese Berufsgruppe (Versicherungsbote 20.08.2019)</li>
<li>Vertrauensranking: Heftige Klatsche für die Assekuranz (VersicherungsJournal 30.04.2020)</li>
</ul>
<p>Zu meinen Bankzeiten haben meine Kolleginnen und Kollegen immer wieder mal das Gefühl gehabt das Testkunden vor uns sitzen. Gut so, weil das für uns nur weiterer Ansporn war, noch besser zu werden.</p>
<h4>Einfach mal was anders machen</h4>
<p>Mit zwei Kollegen habe ich jahrelang eine Lernpartnerschaft gepflegt. Wir haben 3 x im Jahr beim Kollegen, und die Kollegen bei mir in der Beratung gesessen. Unsere Kunden und wir drei Lernpartner fanden diese einfache Art der Qualitätssicherung großartig.</p>
<p>Jedes, und ich meine jedes kollegiale Gespräch nach der Beratung hat geholfen, dass wir drei konsequent an unserer Fach-, Methoden-, und Sozialkompetenzen gearbeitet haben. Manchmal gemeinsam, manchmal allein.</p>
<p>Diese Art der kollegialen Lernpartnerschaft setzt Vertrauen, Kommunikationsfähigkeit und Kritikfähigkeit voraus. Es geht hier nicht darum, die Kollegin, den Kollegen „platt“ zu machen. Es geht darum sich zu verbessern. Seine Beratung kritisch zu überprüfen. Das Selbst- und Fremdbild seiner Beratung anzugleichen. Die ersten drei Gespräche hatten es schon in sich, haben jedoch zu wesentlichen Verbesserungen in der Beratung geführt. Danach waren es meistens „Kleinigkeiten“ wie Gesprächsführung, Hinhören oder die richtigen Fragen stellen, die geändert werden mussten.</p>
<p>Waren die konstruktiven Anregungen der Kollegen schon gut, waren die Wahrnehmungen und Anregungen der Kunden die Sahne auf der Torte. Ja, die Kunden waren in diesen Prozess mit eingebunden, selbstverständlich nur nach vorheriger Absprache. Alle meine Kunden waren bereit bei dieser internen Qualitätskontrolle (Kollege sitzt im Gespräch dabei) mitzuwirken, weil vorher die Vertraulichkeit vereinbart wurde.</p>
<p>Für 99% meiner angesprochenen Kunden war so eine offene Qualitätskontrolle Neuland, was sie aus ihren Unternehmen nicht kannten und dieses Konzept begeistert mitgenommen haben.</p>
<h4>Die neun wichtigsten Punkte, die ich für mich mitgenommen habe:</h4>
<ul>
<li>Hör auf zu Jammern; arbeite an Lösungen!</li>
<li>Arbeite an Deiner Performance, so wie es jeder Sportler macht!</li>
<li>Ruh Dich nicht auf positiven Bewertungen im Internet aus! (Online-Referenzen sind nett, haben jedoch zu 99,9% keinerlei Aussagekraft, und bestehen laut diverser Untersuchungen zu über 50% aus Fake-Bewertungen.)</li>
<li>Bitte Deine Kunden um schriftliche Referenz, wirkliche, echte Referenzen, auf Papier mit vollem Namen.</li>
<li>Nutze Dein berufliches Umfeld, und frag Kolleginnen/Kollegen ob sie eine Lernpartnerschaft mir Dir eingehen wollen um sich auch zu verbessern.</li>
<li>Bitte Deine Kunden Dir dabei zu helfen noch besser zu werden. (Bei den Kunden, die sich bereiterklärt haben zu helfen, hat sich eine ganz enge und vertrauliche Kundenbindung herauskristallisiert.)</li>
<li>Nimm Zeit und Geld in die Hand um Dich fortzubilden. Anders funktioniert es nicht. Anders hat es noch nie funktioniert und wird es in Zukunft nicht funktionieren.</li>
<li>Arbeite immer und konsequent an Deiner Positionierung.</li>
<li>Such Dir „harte“ externe Sparringpartner die ein paar Schritte voraus sind, die Klartext mit Dir reden, und die letzten wesentlichen 3% aus Dir herausholen, damit Du die Nr.1 im Kopf Deiner Kunden wirst.</li>
</ul>
<p>Beiträge, wie in ProContra müssten jede Beraterin und jeden Berater mächtig anspornen um wirklich alles zu unternehmen, an sich, an der Beratungsqualität und an der eigenen Positionierung zu arbeiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Mit Eleganz punkten?</title>
		<link>https://brain-active.com/mit-eleganz-punkten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrich Welzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2020 18:03:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beratung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rollator statt Edelsofa Als ich die Bank betrete, bei der ich in 10 Minuten eine Termin beim Vorstand und seinen Führungskräften habe, sehe ich, dass viel Geld in die Hand [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4 class="blog-content">Rollator statt Edelsofa</h4>
<p class="blog-content">Als ich die Bank betrete, bei der ich in 10 Minuten eine Termin beim Vorstand und seinen Führungskräften habe, sehe ich, dass viel Geld in die Hand genommen wurde um die Bank zu renovieren. Da ist der glänzende dunkle Marmor im Eingangsbereich, freundliche helle Farben an den Wänden, frische Blumen und ein einladend aussehendes riesiges rundes Ledersitzmöbel im Foyer. Auf mich und meine Altersgruppe wirkt das Ambiente einladend.</p>
<p class="blog-content">Die Mitarbeiterin bietet mir einen Platz auf dem bestimmt sündhaft teuren Sitzmöbel an, um die Wartezeit zu überbrücken. Die Sitzmöbel strahlen Eleganz aus und das hebt die Bank von der Konkurrenz deutlich ab.<br />
In einer Ecke liegen eine Reihe von Kinderspielsachen. Bemerkenswert! Bemerkenswert deshalb, weil ich nur noch selten Möglichkeiten in Banken sehe, wo Eltern Ihre Kinder spielen lassen und sie in Ruhe ihre Bankgeschäfte erledigen können.</p>
<p class="blog-content">Gerade habe ich auf der edlen, niedrigen Lederbank Platz genommen, kommen zwei alte Frauen, gestützt auf ihre Rollatoren, in die Bank. Da noch weitere Kunden vor den Schaltern warten, stehe ich auf und biete den beiden Frauen meinen Platz an. Sie lehnen dankend ab, und setzten sich auf die Sitzfläche ihres jeweiligen Rollators.<br />
Ohne groß zu überlegen frage ich beide Frauen warum sie den Rollator der teuren und weichen Lederbank vorziehen.<br />
„Junger Mann, ich bin überzeugt davon, dass Sie sehr gut auf der Bank sitzen, aber ehrlich gesagt kommen wir in unserem Alter da gar nicht mehr hoch, wenn wir erstmal drauf sitzen. Das Sofa ist uns viel zu niedrig.“ Wenn ich mir das Sitzmöbel anschaue, muss ich den alten Frauen recht geben. Die 35 cm-Sitzhöhe, ohne Rücken- und Armlehnen, sind alles andere als eine alter(n)sgerechte Bestuhlung .</p>
<h4 class="blog-content">Mitarbeiterinnen erkennen Probleme</h4>
<p class="blog-content">Einige Minuten später sitze ich mit den Gesprächspartner zusammen, und im Aufwärmgespräch sprechen wir über Renovierung und die neue Sitzgelegenheit im Foyer. Auf meine Frage, wie die sündhaft teure Sitzgelegenheit von den Kunden angenommen wird, sagt der Vorstand:<br />
„Die Retail-Mitarbeiterinnen sagen uns, dass selten jemand auf der Bank Platz nimmt. Das Geld hätten wir uns wohl sparen können“. Daraufhin erzähle ich von meiner Begegnung mit den beiden alten Frauen und deren Urteil zur edlen Lederbank.<br />
„Darauf hätte uns doch der Inneneinrichter hinweisen müssen, wenn wir darauf Rücksicht nehmen sollen“ antwortet die stellvertretende Vorstandsfrau. Meine Frage, warum im Eingangsbereich dunkler glänzender Marmor verwandt wurde, ziehe ich zurück. Ich müsste erklären, dass alte Menschen glänzende dunkle Flächen z.B. als nasse Fläche oder großes schwarzes Loch wahrnehmen und darin eine Gefahr sehen. In letzter Konsequenz gehen sie nicht mehr in die Bank und suchen sich eventuell eine neue Bank, die mehr Rücksicht auf ihre körperlichen und kognitiven Einschränkungen nimmt.</p>
<h4>Beratung in der Zielgruppe 60+</h4>
<p>Es folgt eine spannende Diskussion über die <a href="https://brain-active.com/leistungen/zielgruppe-60-plus/">Bedürfnisse der Zielgruppe 60+</a> und die wesentlichen Veränderungen bei der Beratung, der zum Teil sehr vermögenden Klientel. Als Ergebnis steht am Gesprächsende, dass die Bank, obwohl erst vor zwei Jahren renoviert, die Beratungsplätze alter(n)sgerecht umgestalten müsste, will sie denn ihre Kunden mittel- bis langfristig an sich binden. Die Notwendigkeit, das Beratungsprozesse verändert und die fachlich gut ausgebildeten Generationenberater geschult werden sich in die Psyche eines 60-, 70- und 80-Jährigen hineinzudenken.</p>
<h4>Kundenbedürfnisse kennen &#8211; Lösungen anbieten</h4>
<p>Sich mit den Kundenbedürfnissen aller Altersgruppen auseinander zu setzen gehört zum Tagesgeschäft von Vorständen und Führungskräften. Sie müssen sich drauf verlassen können, dass z. B. Bankeneinrichter die gesunden körperlichen und geistigen Veränderungen der Kunden kennen, sich in der Alter(n)sforschung auskennen und dementsprechende Lösungen anbieten.</p>
<p>Es gibt sehr viele positive Beispiele aus der Industrie, der Lebensmittel- oder der Freizeitbranche, die seit zig Jahren sehr erfolgreich alter(n)sgerechte Produkte anbieten, und somit zeigen das Kundenbindung in der älteren Generation bestens funktioniert. Alle genannten Branchen haben ihre Produktentwickler, Marketingexperten und Vertriebsmitarbeiter einen Tag lang in die Rolle der älteren Kunden versetzt, und so einen Paradigmenwechsel von der Produktentwicklung bis zum Verkauf hinbekommen. Dieser Wandel zieht sich durch den gesamten Produktions- und Verkaufsprozess durch, und bestätigt die Unternehmen richtig investiert zu haben.</p>
<p>Wollen Banken, Vermögensverwalter und Finanzdienstleister die vermögendste Zielgruppe weiterhin betreuen, sollten sie sich intensiv mit dieser Thematik auseinandersetzen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kleider machen Leute!?</title>
		<link>https://brain-active.com/kleider-machen-leute/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrich Welzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2020 16:56:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
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		<category><![CDATA[Alles für den Kunden]]></category>
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		<category><![CDATA[schlechter Kundenservice]]></category>
		<category><![CDATA[Zuständigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Entscheidet heute noch der Zwirn? Auf dem Weg zum Zug springe ich noch schnell in meine Bank, um einen Scheck meiner Krankenkasse einzureichen. Vor mir betritt ein weiterer Kunde die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://brain-active.com/kleider-machen-leute/">Kleider machen Leute!?</a> erschien zuerst auf <a href="https://brain-active.com">Brain!Active UnternehmerBeratung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Entscheidet heute noch der Zwirn?</strong></p>
<p>Auf dem Weg zum Zug springe ich noch schnell in meine Bank, um einen Scheck meiner Krankenkasse einzureichen. Vor mir betritt ein weiterer Kunde die Bank. Wir sind die einzigen Kunden und werden von zwei Mitarbeiterinnen zwischen 40- 50 Jahren und einer jungen Auszubildenden begrüßt. <span id="more-66"></span></p>
<div class="blog-content">
<p>Jeder von uns Kunden hat seine Arbeitskleidung an. Der mit mir eingetretene Kunde scheint anhand seiner  Arbeitskleidung Handwerker zu sein. Ich habe einen meiner dunklen Anzüge an.</p>
<p><strong>Bitte um Hilfe wird abgewiesen</strong></p>
<p>Der Handwerker hat jede Menge Rechnungen zu zahlen und bittet die junge Auszubildende in gebrochenem Deutsch, um Unterstützung beim Ausfüllen der Überweisungsformulare.<br />
Sie weist ihn mit den Worten: &#8222;Dafür bin ich nicht zuständig&#8220;&#8220; bestimmt und schroff zurück. Deshalb möge er die Überweisungen alleine, nicht am Schalter, sondern am schmalen Terminal ausfüllen. Hilflos und ohne ein Wort zu sagen zieht sich der osteuropäische Handwerker mit seinen Überweisungen zurück.</p>
<p>Ihre Kollegin dagegen betreut mich freundlich und ich bitte sie, das Scheckeinreichungsformular für mich auszufüllen, bin mir jedoch nicht sicher, ob sie das macht. Zu meiner Überraschung füllt sie wie selbstverständlich das Formular für mich aus.</p>
<p><strong>Da tut sich was am Nachbarschalter?</strong></p>
<p>Die am Tresen stehende Auszubildende verzieht ihr Gesicht und murmelt für alle hörbar und genervt zu ihren Kolleginnen: „Jetzt kommt <strong>D E R</strong> schon wieder!“.</p>
<p>Erst jetzt bemerke ich, dass der Handwerker auf den Schalter zukommt und noch eine Frage zu seinen Überweisungen hat. Die Frage wird wieder schroff beantwortet und der Handwerker wird mit seinen Problemen weiter allein gelassen. Noch immer ist keinerlei Hilfsbereitschaft der Auszubildenden zu erkennen, obwohl wir immer noch alleine im Schalterraum sind. Die freie (ältere) Kollegin macht keinerlei Anstalten der Auszubildenden zu zeigen wie man angemessen mit hilfesuchenden Kunden umgeht.</p>
<p>Mittlerweile ist „mein“ Scheckeinreichungsformular ausgefüllt und wird von mir unterschrieben. Die mich betreuende Mitarbeiterin ist nach wie vor sehr höflich und zuvorkommend. Noch am Schalter stehend frage ich mich: &#8222;Liegt es an meinem Anzug, oder an meinem weißen Einstecktuch, dass ich anders betreut werde als der hilfesuchende Handwerker? Wenn ja, wäre es gegenüber dem Handwerker eine Unverschämtheit.&#8220;</p>
<p>Leider fährt mein Zug in fünf Minuten, sodass ich dem Handwerker nicht mehr helfen kann. Im Gehen empfehle ich ihm die Bank zu wechseln, wenn er weiterhin so schlecht behandelt wird.</p>
<p>Im Zug sitzend bin ich immer noch geschockt wie die junge Auszubildende mit dem Kunden umgeht, die älteren Kolleginnen sie gewähren lassen und nichts unternehmen den Kunden angemessen und zuvorkommend zu unterstützen. Scheinbar ist der Auszubildenden und ihren Kolleginnen nicht klar, von wem sie bezahlt werden. Nicht, wie irrtümlich angenommen von der Bank, sondern vom Kunden.</p>
<p><strong>Alles für den Kunden</strong></p>
<p>Ist das Ansehen von Banke(r)n eh schon schlecht, verstehe ich nicht, warum dieses kundenunfreundliche Verhalten von den älteren Kolleginnen geduldet wurde. Wer so in der Kundenbetreuung auftritt, darf sich nicht wundern wenn mittelfristig sein Arbeitsplatz verloren geht.</p>
<p>Alles für den Kunden ist auch heute noch die einzige Chance der Positionierung und Ertragssicherung.</p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://brain-active.com/kleider-machen-leute/">Kleider machen Leute!?</a> erschien zuerst auf <a href="https://brain-active.com">Brain!Active UnternehmerBeratung</a>.</p>
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