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 Europäische Erbrechtsverordnung – Internationale Nachfolgeregelung

Änderungen der Europäische Erbrechtsverordnung (EU-ErbVO)

Seit dem 16.8.12 ist die europäische Verordnung zum internationalen Erb- und Erbverfahrensrecht  80% der wenigen bestehenden Testamente sind inhaltlich flasch. (EuErbVO) in Kraft getreten. In 2015 wir die Europäische Erbrechtsverordnung komplett umgesetzt. Sie gilt für Erbfälle ab dem 17. August 2015.
Die Umsetzung der EU-ErbVO steht kurz bevor. Für Erbfälle ab dem 17. August 2015 gelten andere Regeln. Hoher Handlungsbedarf für Spezialisten, die fachlich fit und sicher zu sein wollen.

Grundlegender Wandel im internationalen Erbrecht

Die internationalen Beziehungen der Menschen in Europa haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Heute leben wir in einer multinationalen Gesellschaft. Sehr gut sichtbar wird das bei der Zunahme der binationalen Ehen sowie Mehrstaatler. Da auch immer mehr Menschen Vermögen im Ausland besitzen, stellen sich für Kunden und Berater erbrechtlich viele Fragen. In der EU hat jeder Staat sein eigenes, höchst unterschiedliches Erbrecht. Welches nationale Erbrecht ist nach dem Todesfall anzuwenden?

Systemwechsel durch EU-ErbVO

Für Beratungsprofis haben die Fragen zum internationalen Erbrecht in den letzten Jahren erheblich an BedeutBerater sollten beim Thema Vererben frühzeitig auf ihre Kunden zugehen.ung gewonnen. Wurden Erbfälle bisher im internationalen Privatrecht geregelt, tritt mit Inkrafttreten der EU-ErbVO ein Systemwechsel ein.
Wer als Berater seine Kunden weiterhin professionell und rechtssicher beraten will, ist verpflichtet sich intensiv mit den Änderungen der EU-ErbVO auseinander zu setzen. Die neue EU-ErbVO legt einheitliche Regeln dafür fest, welches Erbrecht auf einen internationalen Erbfall anzuwenden ist. Das Ziel der EU-ErbVO liegt in der Beseitigung der derzeitigen Rechtsunsicherheit bei der Beurteilung grenzüberschreitender Erbfälle.

Hoher Handlungsbedarf

Die EU-ErbVO hat weitreichende Folgen für einen Großteil der EU-Bürger und bedeutet akuten Handlungsbedarf für Private Banker, Wealth Manager und Family Officer. Die Auswirkungen sind größer als bei jeder Erbschaftsteuerreform. Für Berater ist es angebracht, sich zügig mit der EU-ErbVO zu beschäftigen.

Auszug aus dem praxisnahen Seminar

  • Erbschaft - TestamentBedeutung der internationalen Nachfolgeplanung
  • Ursachen grenzüberschreitender Probleme der Nachfolge
  • Mögliche Folgen eines Auslandsbezugs
  • Gestaltung internationale Nachfolgeplanung
  • Staatsangehörigkeitsprinzip, Domizilprinzip, Aufenthaltsprinzip, Belegenheitsprinzip
  • Forum Shopping: Wettlauf der Erben zu verschiedenen nationalen Gerichten
  • Anwendung der EU-ErbVO in den Mitgliedsstaaten
  • Grundlagen der neuen EU-Erbrechtsverordnung
  • Europäisches Nachlasszeugnis
  • Greift EU-ErbVO bei in Drittstaaten?
  • Rechtswahl durch Testament oder Erbvertrag
  • Tipps für Nachfolgegestaltung mit Auslandsberührung
  • Praxisbeispiele und Handlungsfelder

Die Zielgruppe

Private Banker, Family Offices, Testamentsvollstrecker, Vermögensberater, Wealth Manager, Vermögensverwalter, Steuerberater, Rechtsanwälte, Notare, Nachlassplaner

Ihr Trainer

jörg-plesse-foto_256x256Jörg Plesse ist Private Banking Berater mit mehr als 15 Jahren Berufspraxis. Aus seiner Tätigkeit bei mehreren Privat- und Regionalbanken hat er langjährige Erfahrung in den Bereichen Erb– und Stiftungsmanagement, Financial Planning, Family Office, Wealth Management und Unternehmensnachfolgeberatung. Daneben arbeitet er als freiberuflicher Dozent und Trainer sowie Fachbuchautor.
Als Dipl.-Ökonom, Finanzökonom (EBS) und Stiftungsmanager (EBS) berät er namhafte Kunden im Bereich Erb- und Stiftungsmanagement sowie bei der Unternehmensnachfolge. Sein Spezialgebiet sind innovative Lösungen für große und internationale Privat- und Unternehmensvermögen. Vorlesungen an Hochschulen, freie Trainertätigkeit wie auch Vorträge bei Fachkonferenzen ergänzen  sein Arbeitsumfeld. In namhaften Fachzeitschriften bringt er seine Erfahrung und Fachwissen einem größeren Publikum praxisnah näher.

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