demenz2

Demenz – Haftungsrisiko für Banken und Handel

/

„Siedependent-100343 haben mein Geld geklaut“ schreit die zierliche 82-jährige Elfriede T. als sie die Bank betritt und mit dem Finger auf ihren Bankberater Bernd M. zeigt. Bernd M. ist so geschockt über die unberechtigten schweren Vorwürfe, dass er die alte Frau lautstark aus der Bank wirft.

Seit zwei Monaten kommt der 72-jährige Ernst H. mehrfach in der Woche in die Bank und hebt, für seine Situation ungewöhnlich, höhere Geldbeträge ab. Einige Schaltermitarbeiter bemerken zusätzlich eine zunehmende Verwirrtheit bei Ernst H. sind aber unsicher wann, ob und wie sie die Familie ansprechen sollen.

 

Eine von Gerlinde F. scheinbar bevollmächtigte Frau will am Bankschalter 55.000 € abheben. Auf die Frage des Bankers, was die

76-jährige Gerlinde F. mit so viel Geld wolle, bekommt er nur eine knappe unbefriedigende Antwort. Daraufhin ruft der Banker den bevollmächtigen Sohn an. Der stoppt den Vorgang sofort und vereinbart ein Gespräch in der Bank.

Haben Sie auch schon ähnliche Beispiele in Ihrem Beratungsalltag kennengelernt?

Kennen Sie Situationen, in denen sich der Kunde Nachmittags nicht mehr daran erinnert, dass er schon am Morgen Geld abgehoben hat?

Fühlen Sie sich auch unsicher wann der richtige Zeitpunkt der Ansprache bei der Familie ist?

Die oben genannten realen Fälle zeigen eine kleine Bandbreite von möglichen Konflikten und Haftungsfällen. Jedes Unternehmen steht in der Haftung, wenn es nicht frühzeitig erkennt, dass der Kunde eventuell nur eingeschränkt geschäftsfähig ist.

Sehen wir in der Werbung oft die sportlich und geistig fitten „Alten“, gibt es leider auch die andere Seite des Alterns. Ist ein älterer Mensch geistig nicht mehr voll leistungsfähig, wird er schnell als dement bezeichnet. Hohes Alter ist der stärkste Risikofaktor für eine Demenzerkrankung.

Demenz geht uns alle an!

Laut neuester statistischer Zahlen, erhöht sich die Anzahl der an Demenz erkrankten Menschen zunehmend. Die weltweiten Prognosen sind erschreckend. Was mit ersten Gedächtnislücken anfängt, kann sich in Verwirrung und Orientierungslosigkeit steigern. Einfache Dinge erscheinen zunehmend schwierig und Entscheidungen werden emotional getroffen. Die Folgen spüren Angehörige wie auch Ausstehende im täglichen Umgang. Viele Menschen aus der Generation der heute 50- bis 60-Jährigen, erleben am eigenen Leib wie es ist, einen dementen Elternteil zu pflegen.

Das erkennen erster Anzeichen von Demenz ist Teil unser, speziell für Unternehmen, entwickelten Lösung. Es gilt den Kunden und sein Vermögen vor Schaden zu schützen und Banken und Handel vor Haftung zu bewahren.

Zielsetzung und Inhaltehelp-164755

  1. Wie können Sie Ihre Mitarbeiter für das Thema gesundes Altern, Alterseinschränkungen und Demenz sensibilisieren?
  2. Wie ist Ihre Bank und Ihre Mitarbeiter auf die Kundengruppe 60Plus und demente Kunden eingerichtet?
  3. Wie altersgerecht sind Ihre Räumlichkeiten, Druckstücke und/oder Homepage?
  4. Wie erkenne ich erste Anzeichen von Verwirrtheit und Demenz beim Kunden?
  5. Wie kann ich sicher im Umgang mit dementen Kunden werden?
  6. Wie spreche ich die Betroffenen richtig an?
  7. Wie reagiere ich bei aggressivem Verhalten des Betroffenen?
  8. Wie überzeuge ich kommunikativ ohne bevormundend zu sein?
  9. Wie und wann spreche ich die Familie des Betroffenen an?
  10. Wie lange ist ein Betroffener Geschäftsfähig?
  11. Wann ist der richtige Zeitpunkt für Vollmachten?
  12. Welche rechtlichen Fragen können auftreten?
  13. Welche externen Hilfen gibt es?

Unser Angebot

  • Beratung zur Barrierefreiheit.
  • Optimierung der Beratungsprozesse und Arbeitsplatzgestaltung.
  • Sensibilisierung der Führungskräfte, Sicherheitsbeauftragten und Berater für die Altersgruppe 60Plus

Wenn Sie Fragen haben, sprechen Sie uns gerne an.